Druidcraft,  Einfach so,  Kiel und um Kiel,  Tageskarte

Trüber Tag

Der Blick nach draußen lädt wahrlich nicht zu spazierendenken ein. Es regnet immer mal wieder und auch sonst ist es trübe. Wie gut, dass ich gerne zu Hause bin. Steht sogar auf meiner Fußmatte

It’s good to be home

Karins Fußmatte

Gerade habe ich hier drinnen auch genug zu tun. Vor einigen Tagen schrieb ich ja bereits, dass die kreative Pause vorbei zu sein scheint. Es formt sich etwas und vielleicht ist es an der Zeit zu beginnen. Jedenfalls habe ich das Projekt schon mal in Papyrus ein gerichtet. Es ist nicht der zweite Teil von Tore & Wölfe, sondern etwas worauf ich schon einige Zeit herumkaue. Doch dazu mehr, wenn ich ein wenig klarer sehe.

Sogar die Tageskarte passt. 4 of Wands. Das Herdfeuer, die Schutzzone und das Glück eine solche zu besitzen. Das ist mir sehr bewusst. Wenn ich einkaufen gehe, treffe ich oft auf einen Mann, der zwischen dem Biomarkt und DM auf der Verkehrsinsel sitzt und um Geld bittet. Da ich nichts davon halte, den Leuten, ohne sie wahrzunehmen, etwas in die Schale zu werfen, unterhalte ich mich immer ein wenig mit ihm. Er hat lange auf der Straße gelebt und ich habe mir oft Sorgen gemacht, wenn er mal länger nicht zu sehen war. Doch gestern strahlte er förmlich. Er hat endlich eine Wohnung gefunden. Nicht nur das, es sind private Vermieter, die sich bewusst sind, dass er in einigen Bereichen Hilfe braucht und die sie ihm geben wollen. So hat er nun wieder ein Zuhause, einen Ausweis und kann den Garten mitbenutzen. Das hat mich so gefreut. Immer wenn ich gerade dabei bin an der Menschheit zu verzweifeln, kommt so etwas. Wie gut!

Mein Name ist Karin Braun, ich bin Autorin, Herausgeberin, Übersetzerin und Seit über 40 Jahren wandle ich, poetisch gesprochen, auf dem alten Pfad und beschäftige mit mit Druidcraft, Tarot und Raunächten. Dazu schreibe ich und halte auch Vorträge.

2 Kommentare

  • Gudrun

    Ja, so etwas ist gut. Die Verzweiflung, die du erwähnst, treibt mich auch gerade um, so sehr, dass es mir gerade jeden Elan nimmt. Ich mache das, was gemacht werden muss, aber es ist wohl mehr ein Funktionieren. Ich weiß nicht mehr wohin mit meinen Tränen.
    Vorhin habe ich in den Nachrichten gelesen, dass die Krankenhäuser in und um Gaza nicht evakuiert werden können. Zu viele Kranke und Verletzte liegen da. Die Ärzte wollen bleiben. Sie haben jetzt ihre Familie und Freunde angerufen und sich von ihnen verabschiedet. Meine Güte! Was soll das alles noch werden?
    Und dann sind es die kleinen Dinge, die anders sind und wieder ein bisschen Gutes zeigen. Wir Leutchen im Häuserblock wollen unsere Treffen wieder mehr aktivieren. Wir müssen einfach für einander da sein.
    Auf dein Projekt bin ich gespannt.
    Liebe Grüße zu dir.

    • Kabra

      Diese Phasen kenne ich auch sehr gut. Mir hilft da mich zu ermahnen, dass es um Mitgefühl geht und nicht um Mitleiden. Wenn ich mich auf das Leid einlasse, fehlt die Kraft Liebe und Freundlichkeit dem Wahnsinn entgegen zu setzen. Vielleicht ist das ein Gedanke. Und ja, ich gebe dir recht, wir müssen füreinander da sein. Pass auf dich auf. Alles Liebe Karin

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