• Kabras Kitchen,  Suppen

    Kartoffelsuppe mit gerösteten Cashewkernen

    Auch wenn die Tage noch warm sind, werden die Abende kälter und so dann und wann schleicht sich ein richtiger Herbsttag ein und mit ihm, die Lust nach etwas Wärmenden. Das ist diese Kartoffelsuppe genau das richtige.

    • 2 Möhren
    • 1 Stück Knollensellerie
    • 1 Stg. Porree
    • 2 große Kartoffeln
    • 1 Eßl. Öl
    • Lorbeerblatt, Thymian, Pfeffer
    • 1 Eßl. Würzl oder gekörnte Brühe
    • 1 l. heißes Wasser
    • 50 ml Casehwmilch (Milch, Sahne oder was immer man als Milchersatz nimmt.

    Das Gemüse sehr klein schneiden und im Öl mit dem Lorbeerblatt anschmoren. Das Wasser auffüllen, Würzl, Pfeffer und Thymian beigeben und alles bei leichter Hitze ca. 20 Minuten kochen lassen. Kurz mit dem Kartoffelstampfer durcharbeiten und die Milch zugeben, alles noch auf kleiner Flamme ziehen lassen.

    • 1 Tasse Cashewkerne
    • Öl
    • 1/2 Teel. Cayennepfeffer

    Eine Pfanne mit dem Öl und dem Cayennepfeffer leicht erhitzen, dann die Cashewkerne beigeben und die Hitze ein wenig erhöhen und unter Rühren rösten. Die Nüsse sollen leicht braun sein.

  • Nachdenklich

    September: Farbfülle

    Gestern war ich auf Recherche Tour für das neue Buch in der Moorteichwiese. Es war eine schöne Runde und die vielen Farben haben meiner Seele sehr gut getan. Orange, braun, sattes Grün, das sind meine Farben. Zu dieser Jahreszeit ist es, als wenn die Natur noch einmal alles raushaut und uns bis zum Rand mit ihrer Fülle überschütten will, bevor es grau und dunkel wird.

    Und Früchte gibt es zur Zeit. Alle die, die ich besonders mag. Trauben, Äpfel, Birnen und Zwetschgen. Ach es ist eine Pracht.

    Pilzzeit ist auch. Doch, obwohl ich Pilze gerne esse, muss ich da passen. Selbstsammeln ist da so gar nicht meines. Aber ich freue mich, wo immer ich ihnen begegne.

    Im Großen und Ganzen geht es mir recht gut, auch wenn mich einige familiäre Sorgen drücken, an denen ich nichts ändern kann.

    Ich wünsche eine schöne Woche.

  • Nachdenklich

    Ein weiterer schöner Tag

    Es soll heute warm werden. Meinetwegen muss das nicht. Lauwarm reicht völlig. Aber es ist schon fein, dass mit blauen Himmel und der Möglichkeit draußen zu sitzen zu rechnen ist, denn meine Tochter und eine meiner Enkelinnen wollen zu Besuch kommen. Einen Zwetschgenkuchen habe ich schon gebacken. Das machen Großmütter wohl so, wenn die Gören kommen. Meine zumindest taten es.

    Doch obwohl es scheinbar noch immer Sommer ist, wird farblich deutlich herbstlicher. Farben die mir sehr gefallen, die ich auch, neben dem fröhlichen schwarz, gerne trage.

    Heute werden wir den Tag also in Haus und Garten genießen. Morgen will ich mich auf Recherche Tour machen, wohin weiß ich noch nicht.

  • Kabras Kitchen,  Nachdenklich,  Schreiben

    Stuhl gefunden und Zwiebelkuchen gebacken

    Gestern habe ich diesen wundervollen Stuhl gefunden. Sogar die Polsterung ist noch völlig okay. atürlich habe ich ihn sofort mitgenommen, saubergemacht und mit Leinöl eingeölt. Die Polsterung wurde gut ausgebürstet und nun habe ich einen feinen Stuhl und kann einen von den abgerockten rausschmeissen.

    Ansonsten war es ein ruhiger Tag. Zum Abendessen gab es Zwiebelkuchen. Sehr lecker. Das Rezept ist im Jahreskreis-Buch vorhanden.

    Soviel Neues gibt es nicht zu berichten. Die neue Buchidee ist am rumoren und treibt mich gerade sehr um. Das ist natürlich gut.

    Heute geht es einkaufen, denn ich muss mich vorbereiten, am Wochenende kommen die Kinder. Ich freue mich so.

  • Nachdenklich,  Stricken

    Sonne genießen

    Es ist nicht zu warm und immer bevor die Sonne zu intensiv wird, schieben sich Wolken vor sie. Unter solchen Umständen kann ich die Sonne gut genießen. Also habe ich mir meinen Wollkorb – genauer gesagt, einen meiner Wollkörbe – geschnappt und mich ein wenig auf die Terrasse gesetzt. Während ich so vor mich hingestrickt habe, waren meine Gedanken immer mal wieder bei meinem neuen Buchprojekt. Für die nächsten Wochen habe ich mir einige Touren in der Stadt zurecht gelegt, zu Plätzen an denen ich lange nicht wahr und die mich immer berührt haben.

    Ich bin nicht so wirklich viel im Internet dieser Tage. Sondern bin gerne in Gedanken, Wolle und in der Küche unterwegs. Nach wie vor blogge ich mit Freuden und an Regentagen gucke ich auch gerne mal ein wenig bei Youtube längs; die a-sozialen Netzwerke allerdings reizen mich immer weniger. Dort bin ich eigentlich nur noch, wegen der Buchbesprechungen.

    Heute musste ich denn auch noch ein wenig Technik basteln. Ich brauche einfach einen größeren Bildschirm, obwohl ich gestehen muss, dass es mich ärgert. Denn das Arbeiten am Laptop und die damit verbundene Beweglichkeit haben mir immer gefallen. Doch Bildbearbeitung und Korrekturlesen hat so einfach keinen Zweck damit. Also Rückkehr zu externer Tastatur und zu Monitor.

    Zum Glück musste ja nichts neu angeschafft werden, Viktor hatte da noch was übrig.

  • Jahreskreis,  Kabras Kitchen,  Nachdenklich

    Die letzte Augustwoche

    Schon die letzte Augustwoche. Dieses geht wirklich mich Riesenschritten vorbei. Der We’Moon 2026 ist auch schon da. Ich freue mich so darüber. Es ist so ein feines Project. Frauen aus aller Welt sind daran beteiligt. Viele Texte, Jahreshoroskop, die Festtage auch lunar und so weiter. Vor allem auch, wunderfeine Bilder. Leider gibt es ihn nur auf englisch.

    Wie immer nach dem Wochenende wird es Zeit neues Brot für die Woche zu backen. Diesmal wird es ein Dinkel-Sonnenblumkern-Chilli-Brot. Ist mir heute Morgen einfach mal so eingefallen, also habe ich den Teig schon mal bestreut. Geleich noch mal kneten und dann ab in den Ofen.

    Da ja auf das Brot auch was drauf soll, habe ich einen, wie ich es nenne Gemüsetartar gemacht. Dieser ist aus Papria, Gurke, Zwiebel und Apfel. Darüber mein Hausdressing und gut durchmischen.

    Das Sikil Pak von neulich ist nun alle und war ein voller Erfolg. Das werde ich zum Wochenende neu machen. Sikil Pak wird für mich zu einer echten Alternative zu Leberwurst und Co.

    So langsam tauche ich wieder aus meinem vor mich hinpuzzeln auf. Seit heute schreibe ich wieder am nächsten Buch. Es geht wieder um Druidcraft, aber diesmal gezielter um die Energie in der Stadt und wie man damit arbeiten kann.

  • Nachdenklich,  Stricken

    Kaffee de Luxe

    Im Großen und Ganzen habe ich keinen ausgeprägten Hang zum Luxus. Was Kaffee betrifft allerdings schon. Der muss frisch gemahlen sein und am liebsten aus der French Press. Diese gigantischen Kaffeemaschinen mit Mahlwerk, die ein Vermögen kosten und viel Wartung, sind nichts für mich. Bis vor kurzem hatte ich allerdings eine elektrische Kaffeemühle, war aber nie wirklich zufrieden damit. Jedenfalls hatte ich Viktor bereits informiert, dass ich gerne wieder eine Handmühle hätte, allerdings eine Gute und nicht irgendein Billigteil. Er hatte zugestimmt, mir eine zum Geburtstag im Dezember zu schenken. Nun hat vor einigen Tagen meine elektrische die Grätsche gemacht und das Geschenk musste früher her. Ich freue mich so. Heute Morgen gab es den ersten von Hand gemahlenen Kaffee. Ein wenig muss ich noch am Mahlgrad basteln, der war doch ein wenig zu grob eingestellt. Aber das ist eine Kleinigkeit.

    Heute nachmittag habe ich mal ein neues Sockenbündchen versucht. Ich finde dass sieht sehr niedlich aus. Die Socken sollen rot/schwarz werden. Ein wenig spooky. Wahrscheinlich für die Gören. Aber ich könnte sie mir auch sehr gut für mich vorstellen.

    Es ist deutlich kühler geworden und wenn die Sonne verdeckt ist, lädt es nicht wirklich zum Draußensitzen ein. Aber ein wenig habe ich mich doch auf die Terrasse begeben. Doch nun wird es Zeit sich ums Abendessen zu kümmern, danach werde ich mich in mein Bett verziehen und Stricken. Ich wünsche allen ein frohes Wochenende.

  • Nachhaltigkeit,  Stricken

    Der Hang zum analogen

    Wir leben in einer technisierten Welt, es gibt sogar welche, die davon träumen, Mensch und Technik zu verschmelzen. Ewiges Leben und so weiter. Diese Träumenden haben meiner Meinung nach nicht begriffen, was Leben ist und was es ausmacht.

    Doch bei all dem Technikgeschwurbel, dem ich gar nicht feindlich gegenüberstehe, nur sehr kritisch, gibt es anscheinend eine große Sehnsucht nach Handwerk. Guckt man auf Youtube wimmelt es von Strick-Podcast, wo auch ich mir oft Inspirationen hole. Viele dieser Sendungen sind von relativ jungen Frauen und auch Männern gemacht, die ihre eigenen Muster und Entwürfe vorstellen. Hier kommen das analoge und die Technik zusammen, denn ohne letztere gäbe es die Podcast nicht.

    Auch man hört wieder von Handarbeitstreffen. Was ich sehr erbaulich finde. Auch wenn ich persönlich, lieber alleine in meinem Kämmerlein vor mich hinbastele.

    Es stimmt mich froh, dass es diese Freude an Handarbeit, am Selbermachen und Gestalten, vielleicht auch mal mit einer kleinen Macke drin, nicht verschwunden ist. In dieser Welt, in der die Oberflächen immer glatter und kühler werden, scheint es ein großes Bedürfnis zu geben, die Finger nicht nur zum Wischen und Tippen zu gebrauchen. Mir jedenfalls macht es viel Freude, meine Socken selbstzustricken.

    Solche kleinen Teile, wie den Schal auf den Fotos, stricke ich gerne. Socken, Pulswärmer und kleine Tücher sind zügig gemacht, man kann Reste aufbrauchen und hat immer ein Geschenk bereit.

  • Brotaufstriche süß & salzig,  Kabras Kitchen,  Lughnasad

    Holundergelee

    Ich glaube es wird Zeit, dass ich wieder mit dem Schreiben anfange, so langsam wird es komisch. Gestern habe ich mich auf die Gartenarbeit gestürzt und wie ich so in den Holunder hoch sah, dachte ich, eigentlich schade, die einfach so hängen zu lassen. Lange Rede kurzer Sinn, ich habe Holunderbeeren gepflückt und Gelee gekocht.

    • 1 1/2 l Holundersaft
    • 1/2 l Apfelsaft oder Cidre
    • 100 ml Limettensaft
    • 1 Zimstange
    • 1 Zirone
    • 1 – 2 Sternanis
    • 1 kg Gelierzeucker 2:1

    Saubere Gläser und Deckel im Wasserbad in den Ofen geben. Bei 100 ° circa 20 Minuten sterilisieren lassen. Zitrone in Scheiben schneiden, die Säfte mischen und mit den Zitronenscheiben, Zimtstange, Sternanis und Gelierzucker aufkochen. circa 3 Minuten köcheln lassen. Gewürze und Zitronenscheiben rausfischen. Abfüllen, Gläser fest verschließen und Überkopf zum Auskühlen auf ein Tuch stellen.

  • Nachdenklich

    Ein Sommersonntag

    Wir haben lange geschlafen und entsprechend spät gefrühstückt. Es ist herrliches Wetter und auch wenn es sehr warm ist, so habe ich mich doch nach draußen gesetzt. Habe Tagebuch unter der Kastanie geschrieben und ein wenig auf der Terrasse gesessen und gestrickt, während Viktor unter dem Holunder saß und Gitarre spielte.

    Plötzlich überkam mich so ein Schauer von Dankbarkeit. Wir sind finanziell gesehen, nicht besonders gut aufgestellt, aber wir haben so viel. Berufe die wir lieben, einen Garten und einander. Da ist so viel Lachen.

    Es gab einmal eine Zeit in meinem Leben, da wollte ich nicht mehr. Damals hatte ich jede Hoffnung verloren, dass es jemals gut werden kann. Körper und Seele waren schwer angeschlagen und wenn ich einmal lachte, hatte selbst das etwas verzweifeltes. Damals wollte ich nicht mehr leben und eigentlich hat mich nur die Wut gerettet. Denn unterkriegen lassen wollte ich mich auch nicht. Es hat sich gelohnt, die nötigen Veränderungen nach und nach anzugehen, die Menschen aus meinem Leben zu entfernen, die mir nicht gut taten und das zu machen, was ich schon immer machen wollte: Schreiben!

    Als ich vor fast 22 Jahren in dieses Haus gezogen bin, nach der Trennung von Ehemann No. 2, wollte ich keine neue Beziehung. Ich hatte für mich beschlossen, dass ich nicht beziehungsfähig sei und wollte nur noch meine Ruhe. Damals habe ich gedacht, der Mann, mit dem du auskommen kannst, also einer der sich nicht von einer unabhängigen Frau bedroht fühlt, der sich für Politik, Kunst und Paganismus interessiert, gibt es eh nicht. Gab es, er wohnte ein Stockwerk über mir. Er hatte übrigens ähnliches für sich beschlossen. Wir sind beide sehr glücklich, dass es anders gekommen ist.

    Ach ja, Kochen und Backen ist ebenfalls ein gemeinsames Interesse. Den Applecrumble gab es gestern bereits, aber es ist noch ein wenig da.

    Habt einen schönen Restsonntag!