Einfach so

Nonshopping Übungen

Schon lange ist mir klar dass ich, für meine finanziellen Verhältnisse, zu viel kaufe. Meistens Bücher! Gut, viele bekomme ich als Rezensionsexemplare, aber kaufen tue ich trotzdem immer noch welche. Doch es gibt auch diese „Möchte ich haben, unbedingt!“ und wenn die Finanzen es denn nicht erlauben, bin ich traurig und fühle mich benachteiligt. Das ist blöde, weil da eine Menge bei ist, was ich nicht brauche und es folglich nur um Haben wollen geht. Das war ein Thema für die Raunächte.

Das bin ich angegangen und zwar mit Erfolg. Ich habe mit mir eine Abmachung getroffen! Statt „Boah, will ich haben, ohne das kann ich nicht glücklich sein – Klick!“, kommt bewusstes Buch oder was immer auf den inneren Merkzettel und dort bleibt es drei oder vier Tage. Dann gucke ich es mir noch einmal an und frage mich, im Falle eines Buches zum Beispiel: kann ich es auch aus der Bibliothek leihen? Hat eine Freundin es vielleicht? Oder was Technik betrifft: „Muss ich wirklich schon ein neues Telefon haben oder reicht es vielleicht auch, wenn ich mich drum kümmere, wenn es das alte wirklich nicht mehr tut.

Ich weiß, dass es für viele ein ganz normales Vorgehen ist. Für mich war es das nie. Ich habe erst die letzten Jahre wirklich ein Verhältnis zum Geld entwickelt. Gut, verstehen tue ich es immer noch nicht, aber ich bin mir bewusster, welche Möglichkeiten mein Einkommen mir geben und ich schiebe nicht mehr soviel vor mir her. Also Rechnungen.

So läuft also mein Nonshopping-Training. Es ist doch erstaunlich, wie viel ich von dem, von dem ich glaubte es unbedingt haben zu müssen, nicht brauche.

Mein Name ist Karin Braun, ich bin Autorin, Herausgeberin, Übersetzerin und Seit über 40 Jahren wandle ich, poetisch gesprochen, auf dem alten Pfad und beschäftige mit mit Druidcraft, Tarot und Raunächten. Dazu schreibe ich und halte auch Vorträge.

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