Schreiben

  • Brote,  Kabras Kitchen,  Mabon,  Schreiben

    Die Fülle feiern

    Die Karte 3 – die Herrin, im Tarot, hier ist sie aus dem Druid Craft Tarot, zu dem es mich gerade einmal wieder sehr zieht, verkörpert für mich den Geist von Mabon. Die Getreideernte ist getan, eine Fülle von Früchten, die nicht nur nährt, sondern auch die Hoffnung auf die Ernte im nächsten Jahr in sich trägt. In den meisten Tarots wird die Herrin als Schwangere dargestellt. Sie trägt bereits das Sonnenkind in sich, das zur Wintersonnenwende wieder geboren wird.

    Vieles im Garten ist bereits verblüht, aber die Gladiolen sind noch da, wie auch die Sonnen- und Ringelblumen und einige andere. Die Christrosen bekommen bereits Knospen, so wird auch, wenn das meiste Grün verschwunden ist, noch etwas blühen. Nächsten Monat werde ich Tulpenzwiebeln kaufen und setzen.

    Das es nun draußen rauer wird, führt dazu, dass es drinnen mehr zu tun gibt. Ich habe meine Schreibprojekte eingerichtet und verziehe mich oft zum Schreiben in die Küche. Dort ist es fein hell und während ich arbeite steht ein Brotteig auf der Küchenzeile und geht munter vor sich hin. In diesem Fall ist es ein Weizenvollkornbrot mit Hanfsamen und Chilli.

    Ich schreibe gerne in der Küche. Einmal habe ich da kein Internet, außer übers Telefon, und zum anderen vereinen sich hier meine Leidenschaften. Schreiben, Kochen und Träumen. Es ist der Kreativraum der Wohnung.

  • Kabras Kitchen,  Nachdenklich,  Schreiben

    Stuhl gefunden und Zwiebelkuchen gebacken

    Gestern habe ich diesen wundervollen Stuhl gefunden. Sogar die Polsterung ist noch völlig okay. atürlich habe ich ihn sofort mitgenommen, saubergemacht und mit Leinöl eingeölt. Die Polsterung wurde gut ausgebürstet und nun habe ich einen feinen Stuhl und kann einen von den abgerockten rausschmeissen.

    Ansonsten war es ein ruhiger Tag. Zum Abendessen gab es Zwiebelkuchen. Sehr lecker. Das Rezept ist im Jahreskreis-Buch vorhanden.

    Soviel Neues gibt es nicht zu berichten. Die neue Buchidee ist am rumoren und treibt mich gerade sehr um. Das ist natürlich gut.

    Heute geht es einkaufen, denn ich muss mich vorbereiten, am Wochenende kommen die Kinder. Ich freue mich so.

  • Jahreskreis,  Schreiben

    Lammas 2025

    Nun beginnt die Zeit der Schnitterin. Sie schneidet den Kornkönig, der nun seine Reise in die untere Welt antritt, um dort in Cerridwens Kessel aufgelöst und transformiert zu werden, um zur Wintersonnenwende neu als Sonnenkind geboren zu werden. Damit beginnt die Reise neu, er wird zum Maifest zu Heros der Göttin und opfert sich ihr erneut zu Lammas. Es ist also die Zeit, dankbar für dieses Opfer zu sein. Dafür, dass wir genährt werden. Doch es ist auch eine gute Zeit, über die persönliche Ernte der vergangenen Monate nachzudenken.

    Dieses erste Erntefest ist für mich immer eine besondere Zeit. Denn einmal beginnt nun, nach heidnischer Rechnung, der Herbst, zum anderen geht es auf Samhain zu und damit für mich in die alternativen Raunächte. Auf der persönlichen Ebene gibt es eine Menge, für das ich dankbar bin. Ich habe das Jahreskreisbuch (sieht man in der Seitenleiste) beendet und es ist pünktlich zum Fest erschienen. Auch denke ich bereits über ein weiteres Buch nach.

    Diesmal soll es um das Thema Schlafen & Träumen gehen. Das treibt mich schon seit einiger Zeit um. Besonders in Hinblick darauf, dass immer mehr Menschen Schlafstörungen haben und nicht zur Ruhe kommen. Doch es geht auch darum, welche Bedeutung der ungestörte Aufenthalt im Traumland für unsere Spiritualität hat.

    Das Schreiben des Jahreskreisbuches hat mich wieder dichter an meinen spirituellen Weg gebracht, darum auch dieser Blog, den es ja schon einmal gegeben hat. Doch ich merke, dass so einige Veränderungen anstehen und dass das nächste Buch kein belletristisches, wie eigentlich geplant, sein wird, sondern eher was sachliches, vielleicht aber auch etwas, in dem sich beides verbindet.

    Erst einmal jedoch ruhe ich mich ein wenig auf meinen Lorbeeren auf und lasse es mir gut gehen.

    Alles Liebe