Nachhaltigkeit

  • Nachhaltigkeit,  Stricken

    Der Hang zum analogen

    Wir leben in einer technisierten Welt, es gibt sogar welche, die davon träumen, Mensch und Technik zu verschmelzen. Ewiges Leben und so weiter. Diese Träumenden haben meiner Meinung nach nicht begriffen, was Leben ist und was es ausmacht.

    Doch bei all dem Technikgeschwurbel, dem ich gar nicht feindlich gegenüberstehe, nur sehr kritisch, gibt es anscheinend eine große Sehnsucht nach Handwerk. Guckt man auf Youtube wimmelt es von Strick-Podcast, wo auch ich mir oft Inspirationen hole. Viele dieser Sendungen sind von relativ jungen Frauen und auch Männern gemacht, die ihre eigenen Muster und Entwürfe vorstellen. Hier kommen das analoge und die Technik zusammen, denn ohne letztere gäbe es die Podcast nicht.

    Auch man hört wieder von Handarbeitstreffen. Was ich sehr erbaulich finde. Auch wenn ich persönlich, lieber alleine in meinem Kämmerlein vor mich hinbastele.

    Es stimmt mich froh, dass es diese Freude an Handarbeit, am Selbermachen und Gestalten, vielleicht auch mal mit einer kleinen Macke drin, nicht verschwunden ist. In dieser Welt, in der die Oberflächen immer glatter und kühler werden, scheint es ein großes Bedürfnis zu geben, die Finger nicht nur zum Wischen und Tippen zu gebrauchen. Mir jedenfalls macht es viel Freude, meine Socken selbstzustricken.

    Solche kleinen Teile, wie den Schal auf den Fotos, stricke ich gerne. Socken, Pulswärmer und kleine Tücher sind zügig gemacht, man kann Reste aufbrauchen und hat immer ein Geschenk bereit.

  • Kabras Kitchen,  Nachhaltigkeit

    Würzl – Gemüsepaste

    Ich mag keine Reste! Also versuche ich soviel wie möglich von allem zu verarbeiten. Da ich viel mit Gemüsebrühe würze, mache ich jedesmal, wenn es einen Eintopf oder so gibt, von dem harten Grün des Porrees, dem Selleriegrün und so weiter eine Paste. Im Grunde kann man jedes Gemüse nehmen, es ist ein typisches Rumfortgericht. Also alles was im Gemüsekorb rumliegt und fortmuss.

    • Porreegrün
    • Selleriegrün
    • Petersillie
    • Möhren (Bio mit Schale)
    • Zwiebeln
    • Tomaten (mussten weg, waren schon zu weich)
    • Zwiebeln
    • Knoblauch
    • Steinsalz

    Das Gmüse in grobe Stücke schneiden und im Foodprocessor (man kann es auch durch den Fleischwolf drehen, so man einen hat) nach und nach sehr fein schreddern. Alles in einem großen Schüssel mit reichlich Salz vermischen und in Gläser füllen. Am besten welche mit Plastikdeckel, da Metalldeckel korrodieren, durch das Salz.