Kiel und um Kiel

  • Einfach so,  Kiel und um Kiel

    Nach Weihnachten

    Das waren schöne ruhige Tage. Kein Telefon das klingelt und offiziell frei. Ich habe Hörbuch gehört, gelesen, gestrickt und am Montag, da war das Wetter recht schön, einen Spaziergang um die Hörn gemacht. Die Colourline lag noch im Hafen. Die fährt um 14:00, die Stena Line ohnehin erst gegen 18:00. Ich wohne so dicht dran, dass ich das Tuten höre, wenn die Fähren anlegen. Verstärkt das maritime Feeling total.

    Richtig scharf habe ich die Möwe nicht erwischt, die sind einfach zu schnell für meine Kamera. Aber es war schön die Möwen zu beobachten. Es sind schon meine Lieblinge.

    Ansonsten denke ich gerade über schwammige Begriffe wie etwa Freiheit nach. Gebraucht man oft, hält es für sehr erstrebenswert, wird aber so oft missverstanden. Denn, so man sich die Mühe macht, auf andere Rücksicht zu nehmen, gibt es diese totale Freiheit nicht.

    Freiheit heißt nicht an der Leine zerren

    Friedrich Nitzsche

    Ich finde das hat er schön gesagt, der Friedrich.

    Ansonsten packe ich in Gedanken meinen Koffer für Hamburg und trauere den Zeiten meiner Jugend nach, in denen ich mit einem Rucksack, in dem sich 2 T-Shirts, 7 Unterhosen, 1 Ersatzjeans und 3 Bücher befanden durch die Welt karjolt bin. Einen Rucksack brauche ich schon für Laptop, I-Pad, Telefon, Ladekabel, dann nocht die Kameratasche und einen noch einen Sampel für Kleidung. Als Überlegungen auftauchten die Frenchpress und den Pürierstab mitzunehmen, habe ich mich streng ermahnt.

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    Gartenarbeit und Hörnrunde

    So langsam wird es Zeit den Garten winterfest zu machen. Es eilt nicht, aber ich puzzele lieber täglich ein wenig herum, als wenn alles auf einen Schlag muss. Dafür, dass ich mich eigentlich zu gar nichts aufraffen konnte, war ich doch noch gut unterwegs. Nach der Gärtnerei habe ich noch eine Runde um die Hörn gemacht. Es war trocken, zwar Hochnebel, aber ansonsten einfach schön.

    So langsam werde ich wieder richtig fit und schaffe auch größere Runden. Das schöne ist, dass so langsam auch wieder Ideen zum Schreiben kommen. Das war mir ein wenig verloren gegangen. Andererseits war auch Zeit der Neuerscheinungen und es war eines zu rezensieren. Das macht mir immer noch viel Freude.

    Heute habe ich mir einen faulen Tag verordnet und alle Arbeiten, außer denen die mir Spaß machen, delegiert oder auf irgendwann verschoben. Da am Samstag großer Samhain-Raunachtsputz ansteht, können Besen und Staubsauger sich noch einen Tag ausruhen. Essig und Lavendelöl für Putzwasser ist bereits besorgt.

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    Noch 8 Tage

    Nur noch acht Tage, bis Samhain und danach in die Raunächte. Diese Woche laufen also einige Vorbereitungen. Es ist also eine Menge zu tun. Trotzdem habe ich mir meine tägliche Runde gegönnt. Gestern habe ich mich bereits gewappenet und mir Mut zugesprochen, auch raus zugehen, wenn es regnet und stürmt. Das war nicht nötig, es war richtig schön draußen. Doch man sah auch, dass der Sturm ordentlich zugeschlagen hat.

    Auch die Weide hat einiges abgekriegt, sie ist aber so dicht gewachsen, dass man es kaum bemerkt. Jedenfalls sieht sie so gespiegelt besonders schön aus. Es gibt so einige Lieblingsbäume, die ich immer wieder gerne besuche.

    Bei den Flatterviechern ging es aufgeregt zu. Jemand hatte ihnen eines an Futter spendiert und so waren sie alle gut beschäftigt, ihren Teil abzubekommen.

    Ich wünsche euch eine schöne Woche.

  • Druidcraft,  Einfach so,  Kiel und um Kiel,  Tageskarte

    Trüber Tag

    Der Blick nach draußen lädt wahrlich nicht zu spazierendenken ein. Es regnet immer mal wieder und auch sonst ist es trübe. Wie gut, dass ich gerne zu Hause bin. Steht sogar auf meiner Fußmatte

    It’s good to be home

    Karins Fußmatte

    Gerade habe ich hier drinnen auch genug zu tun. Vor einigen Tagen schrieb ich ja bereits, dass die kreative Pause vorbei zu sein scheint. Es formt sich etwas und vielleicht ist es an der Zeit zu beginnen. Jedenfalls habe ich das Projekt schon mal in Papyrus ein gerichtet. Es ist nicht der zweite Teil von Tore & Wölfe, sondern etwas worauf ich schon einige Zeit herumkaue. Doch dazu mehr, wenn ich ein wenig klarer sehe.

    Sogar die Tageskarte passt. 4 of Wands. Das Herdfeuer, die Schutzzone und das Glück eine solche zu besitzen. Das ist mir sehr bewusst. Wenn ich einkaufen gehe, treffe ich oft auf einen Mann, der zwischen dem Biomarkt und DM auf der Verkehrsinsel sitzt und um Geld bittet. Da ich nichts davon halte, den Leuten, ohne sie wahrzunehmen, etwas in die Schale zu werfen, unterhalte ich mich immer ein wenig mit ihm. Er hat lange auf der Straße gelebt und ich habe mir oft Sorgen gemacht, wenn er mal länger nicht zu sehen war. Doch gestern strahlte er förmlich. Er hat endlich eine Wohnung gefunden. Nicht nur das, es sind private Vermieter, die sich bewusst sind, dass er in einigen Bereichen Hilfe braucht und die sie ihm geben wollen. So hat er nun wieder ein Zuhause, einen Ausweis und kann den Garten mitbenutzen. Das hat mich so gefreut. Immer wenn ich gerade dabei bin an der Menschheit zu verzweifeln, kommt so etwas. Wie gut!

  • Druidcraft,  Einfach so,  Kiel und um Kiel,  Tageskarte

    Aufgeräumt

    Auch wenn es noch relativ warm ist, es geht deutlich auf Herbst und es wird Zeit die Terrasse aufzuräumen. Damit habe ich mich heute beschäftigt. Alle Holzteile, obwohl sie für draußen geeignet sind, habe ich noch mal eingeölt und meine Pflanzen unter die Überdachung geräumt. Wenn sich das letzte Grün gelegt hat, werde ich die beiden großen Töpfe leer machen und Tulpenzwiebeln einsetzen.

    Das alles ging recht zügig von Statten und so habe ich mich nach dem Aufräumen noch mal in den Schützenpark aufgemacht. Wenigstens eine kleine Runde, sollte es denn doch sein. Es wurde aber eine größere, weil wir zweimal um den Teich mussten, weil Viktor seine Brille verloren hat. Wir haben sie auch nicht gefunden. Schade, aber ein solches kommt nun mal vor.

    Meine heutige Tageskarte: VII-The Chariot/Der Wagen: Energien sind ausgeglichen, es kann voran gehen. Eine feste Basis ist erreicht, auf die man jeder Zeit zurückkehren kann. Gut zu wissen.

    Habt einen schönen Restsonntag.