Kabras Kitchen

  • Brote,  Kabras Kitchen,  Mabon,  Schreiben

    Die Fülle feiern

    Die Karte 3 – die Herrin, im Tarot, hier ist sie aus dem Druid Craft Tarot, zu dem es mich gerade einmal wieder sehr zieht, verkörpert für mich den Geist von Mabon. Die Getreideernte ist getan, eine Fülle von Früchten, die nicht nur nährt, sondern auch die Hoffnung auf die Ernte im nächsten Jahr in sich trägt. In den meisten Tarots wird die Herrin als Schwangere dargestellt. Sie trägt bereits das Sonnenkind in sich, das zur Wintersonnenwende wieder geboren wird.

    Vieles im Garten ist bereits verblüht, aber die Gladiolen sind noch da, wie auch die Sonnen- und Ringelblumen und einige andere. Die Christrosen bekommen bereits Knospen, so wird auch, wenn das meiste Grün verschwunden ist, noch etwas blühen. Nächsten Monat werde ich Tulpenzwiebeln kaufen und setzen.

    Das es nun draußen rauer wird, führt dazu, dass es drinnen mehr zu tun gibt. Ich habe meine Schreibprojekte eingerichtet und verziehe mich oft zum Schreiben in die Küche. Dort ist es fein hell und während ich arbeite steht ein Brotteig auf der Küchenzeile und geht munter vor sich hin. In diesem Fall ist es ein Weizenvollkornbrot mit Hanfsamen und Chilli.

    Ich schreibe gerne in der Küche. Einmal habe ich da kein Internet, außer übers Telefon, und zum anderen vereinen sich hier meine Leidenschaften. Schreiben, Kochen und Träumen. Es ist der Kreativraum der Wohnung.

  • Kabras Kitchen,  Suppen

    Kartoffelsuppe mit gerösteten Cashewkernen

    Auch wenn die Tage noch warm sind, werden die Abende kälter und so dann und wann schleicht sich ein richtiger Herbsttag ein und mit ihm, die Lust nach etwas Wärmenden. Das ist diese Kartoffelsuppe genau das richtige.

    • 2 Möhren
    • 1 Stück Knollensellerie
    • 1 Stg. Porree
    • 2 große Kartoffeln
    • 1 Eßl. Öl
    • Lorbeerblatt, Thymian, Pfeffer
    • 1 Eßl. Würzl oder gekörnte Brühe
    • 1 l. heißes Wasser
    • 50 ml Casehwmilch (Milch, Sahne oder was immer man als Milchersatz nimmt.

    Das Gemüse sehr klein schneiden und im Öl mit dem Lorbeerblatt anschmoren. Das Wasser auffüllen, Würzl, Pfeffer und Thymian beigeben und alles bei leichter Hitze ca. 20 Minuten kochen lassen. Kurz mit dem Kartoffelstampfer durcharbeiten und die Milch zugeben, alles noch auf kleiner Flamme ziehen lassen.

    • 1 Tasse Cashewkerne
    • Öl
    • 1/2 Teel. Cayennepfeffer

    Eine Pfanne mit dem Öl und dem Cayennepfeffer leicht erhitzen, dann die Cashewkerne beigeben und die Hitze ein wenig erhöhen und unter Rühren rösten. Die Nüsse sollen leicht braun sein.

  • Kabras Kitchen,  Nachdenklich,  Schreiben

    Stuhl gefunden und Zwiebelkuchen gebacken

    Gestern habe ich diesen wundervollen Stuhl gefunden. Sogar die Polsterung ist noch völlig okay. atürlich habe ich ihn sofort mitgenommen, saubergemacht und mit Leinöl eingeölt. Die Polsterung wurde gut ausgebürstet und nun habe ich einen feinen Stuhl und kann einen von den abgerockten rausschmeissen.

    Ansonsten war es ein ruhiger Tag. Zum Abendessen gab es Zwiebelkuchen. Sehr lecker. Das Rezept ist im Jahreskreis-Buch vorhanden.

    Soviel Neues gibt es nicht zu berichten. Die neue Buchidee ist am rumoren und treibt mich gerade sehr um. Das ist natürlich gut.

    Heute geht es einkaufen, denn ich muss mich vorbereiten, am Wochenende kommen die Kinder. Ich freue mich so.

  • Jahreskreis,  Kabras Kitchen,  Nachdenklich

    Die letzte Augustwoche

    Schon die letzte Augustwoche. Dieses geht wirklich mich Riesenschritten vorbei. Der We’Moon 2026 ist auch schon da. Ich freue mich so darüber. Es ist so ein feines Project. Frauen aus aller Welt sind daran beteiligt. Viele Texte, Jahreshoroskop, die Festtage auch lunar und so weiter. Vor allem auch, wunderfeine Bilder. Leider gibt es ihn nur auf englisch.

    Wie immer nach dem Wochenende wird es Zeit neues Brot für die Woche zu backen. Diesmal wird es ein Dinkel-Sonnenblumkern-Chilli-Brot. Ist mir heute Morgen einfach mal so eingefallen, also habe ich den Teig schon mal bestreut. Geleich noch mal kneten und dann ab in den Ofen.

    Da ja auf das Brot auch was drauf soll, habe ich einen, wie ich es nenne Gemüsetartar gemacht. Dieser ist aus Papria, Gurke, Zwiebel und Apfel. Darüber mein Hausdressing und gut durchmischen.

    Das Sikil Pak von neulich ist nun alle und war ein voller Erfolg. Das werde ich zum Wochenende neu machen. Sikil Pak wird für mich zu einer echten Alternative zu Leberwurst und Co.

    So langsam tauche ich wieder aus meinem vor mich hinpuzzeln auf. Seit heute schreibe ich wieder am nächsten Buch. Es geht wieder um Druidcraft, aber diesmal gezielter um die Energie in der Stadt und wie man damit arbeiten kann.

  • Brotaufstriche süß & salzig,  Kabras Kitchen,  Lughnasad

    Holundergelee

    Ich glaube es wird Zeit, dass ich wieder mit dem Schreiben anfange, so langsam wird es komisch. Gestern habe ich mich auf die Gartenarbeit gestürzt und wie ich so in den Holunder hoch sah, dachte ich, eigentlich schade, die einfach so hängen zu lassen. Lange Rede kurzer Sinn, ich habe Holunderbeeren gepflückt und Gelee gekocht.

    • 1 1/2 l Holundersaft
    • 1/2 l Apfelsaft oder Cidre
    • 100 ml Limettensaft
    • 1 Zimstange
    • 1 Zirone
    • 1 – 2 Sternanis
    • 1 kg Gelierzeucker 2:1

    Saubere Gläser und Deckel im Wasserbad in den Ofen geben. Bei 100 ° circa 20 Minuten sterilisieren lassen. Zitrone in Scheiben schneiden, die Säfte mischen und mit den Zitronenscheiben, Zimtstange, Sternanis und Gelierzucker aufkochen. circa 3 Minuten köcheln lassen. Gewürze und Zitronenscheiben rausfischen. Abfüllen, Gläser fest verschließen und Überkopf zum Auskühlen auf ein Tuch stellen.

  • Kabras Kitchen

    Sikil Pak

    Gestern schrieb ich ja schon, dass ich im Kochbuch von Gaz Oakley ein Rezept für Sikil Pak, diesen Dip/Brotaufstrich aus Yucatan, den ich unbedingt probieren wollte, gefunden habe. Bevor ich mich ans Werk gemacht habe, habe ich einiges modifiziert. Einmal ist im Originalrezept Koriandergrün angegeben. Das mag ich nicht. Das habe ich durch Petersilie und Koriandersaat ersetzt. Auch Öl stand nicht im Rezept und es ist auch nicht viel, aber es schien mir gut, fürs Ofengemüse.

    • 1 Tasse Kürbiskerne
    • 5 Frühlingszwiebeln
    • 2 Tomaten
    • 2 Chillischoten (wer es nicht scharf mag, ersetzt die durch eine kleine Paprika)
    • 3 Knoblauchzehen
    • Petersilie
    • Korinadersaat, Kreuzkümmel, Pfeffer, Hanfsalz
    • etwas Öl

    Ofen auf 200 ° vorheizen, Frühlingszwiebeln, Tomaten, Chillies, Knoblauch nicht zu klein schneiden. Alles mit ein wenig Öl vermischen und auf ein Blech, für ungefähr 20 Minuten in den Ofen.

    Die Kürbiskerne in einer Pfanne anrösten und ein wenig abkühlen lassen. Dann im Blender fein mahlen, das Gemüse ebenfalls ein wenig abkühlen lassen und mit der Petersillie und den gemörsterten Gewürzen zu den Kübiskernen geben und im Blender auf der Smoothiestufe vermixen, dass es eine streichfähige Paste wird.

    Es ist sehr lecker und ich könnte mir Varianten vorstellen. Unter anderen könnte ich mir statt Hanfsalz oder Salz, Rauchsalz oder Flüssigrauch vorstellen. Mal sehen. So wie es jetzt ist gefällt es mir schon mal sehr und auch Viktor war sehr angetan.

  • Kabras Kitchen,  Lughnasad

    Weiße Bohneneintopf mit Tomate

    Ich lebe nicht konsequent vegan, nicht einmal vegetarisch, obwohl es im Hause Braun nur wenig Fleisch gibt. Aber es gibt so einige vegane Gerichte, die ich sehr liebe und koche. Dieses hier passt wunderbar in diese Jahreszeit. Sommerlich, aber schon mit einem Hauch von Herbst.

    • 200 weiße Bohnen getrocknet
    • 3 Eßl. Rapsöl
    • 2 Lorbeerblätter
    • 4 Möhren
    • 3 rote Paprika
    • 1 Knollensellerie
    • 2 Stangen Lauch
    • 1 Dose Tomatenstücke
    • 3 Knoblauchzehen
    • 2 Chillischoten
    • 1 1/2 Liter heißes Wasser
    • 3 Eßl. Würzl (oder gekörnte Brühe)
    • 1 Eßl geräuchertes Paprikapulver
    • Rosmarin, Thymian, Pfeffer
    • geröstete Kürbiskerne

    Die Bohnen für 24 Stunden in kalten Wasser einweichen, dann abspülen und in Wasser (ohne Salz) 20 Minuten kochen.

    Die Gemüse schälen und in Würfel schneiden. Ich habe es gerne recht fein, aber das ist Geschmackssache. Das Gemüse mit den Lorbeerblättern im Öl anschmoren. Es sollen sich ruhig ein wenig anrösten, dann mit dem Wasser ablöschen, die Gewürze, die abgetropften Bohnen und die Tomaten zugeben. Alles auf kleine Flamme stellen und circa 1 Stunde köcheln lassen.

    Vor dem Servieren Kürbiskerne anrösten und diese als Toppic auf den Eintopf streuen.

    Schmeckt mit Reis oder Nudeln, aber auch einfach so mit gerösteten Brot.

  • Kabras Kitchen,  Nachhaltigkeit

    Würzl – Gemüsepaste

    Ich mag keine Reste! Also versuche ich soviel wie möglich von allem zu verarbeiten. Da ich viel mit Gemüsebrühe würze, mache ich jedesmal, wenn es einen Eintopf oder so gibt, von dem harten Grün des Porrees, dem Selleriegrün und so weiter eine Paste. Im Grunde kann man jedes Gemüse nehmen, es ist ein typisches Rumfortgericht. Also alles was im Gemüsekorb rumliegt und fortmuss.

    • Porreegrün
    • Selleriegrün
    • Petersillie
    • Möhren (Bio mit Schale)
    • Zwiebeln
    • Tomaten (mussten weg, waren schon zu weich)
    • Zwiebeln
    • Knoblauch
    • Steinsalz

    Das Gmüse in grobe Stücke schneiden und im Foodprocessor (man kann es auch durch den Fleischwolf drehen, so man einen hat) nach und nach sehr fein schreddern. Alles in einem großen Schüssel mit reichlich Salz vermischen und in Gläser füllen. Am besten welche mit Plastikdeckel, da Metalldeckel korrodieren, durch das Salz.

  • Jahreskreis,  Kabras Kitchen

    Don’t fly drunk

    … ist ein Dessert, das ich mir vor vielen Jah­ren für ein Samhainfest ausgedacht habe.

    • 250 ml Holundersaft
    • 250 ml Cider oder Apfelsaft
    • 1 Päckchen Gelatine oder Agar Agar
    • 100 g Zucker
    • 2 Sternanis, 1 Zimtstange, 2 Nelken
    • Schale und Saft von 1 Zitrone
    • 1 Apfel
    • 1 Birne

    Die Gelatine mit kalten Wasser anrühren und quellen lassen. Den Holundersaft mit den Ge­würzen, dem Zucker, Zitronenschale und Zitro­nensaft erhitzen. Die Gelatine zu­geben und gut rühren bis sie sich aufgelöst hat. Das ganze soll nicht kochen. Nun das ganze zur Seite stellen. Apfel und Birne in Würfel schneiden und Schüssel geben oder auf Dessertschalen verteilen. Nun die Ge­würze aus dem Holundersaft fischen und den Cider oder Saft zugeben. Noch einmal durchrühren und über das Obst geben. Für drei Stunden, besser länger, kaltstellen. Es lässt sich gut einen Tag vorher zubereiten.

    Dazu passt Zimtsahne oder eine Vanille­sauce.

    Das und einige andere Rezepte finden sich im Jahreskreisbuch!

  • Gedöns,  Jahreskreis,  Kabras Kitchen

    Ein Hauch von Herbst

    Dass die Blätter am Holunder lansam gelb werden und die Beeren reif, habe ich schon vor einigen Tagenzur Kenntnis genommen. Aber heute Morgen habe ich ihn richtig gespürt, den ersten Hauch des Herbstes, diese besondere Kühle am Morgen, die deutlich zeigt, auch wenn es ein sonniger und heißer Tage wird, es geht auf die kältere Jahreszeit zu. Es wird bereits deutlich früher dunkler. Ehrlich gesagt mag ich es. Denn Sommer ist im Großen und Ganzen nicht meine Zeit. Frühling gerne, Herbst und Winter auch, aber Dauerblauhimmel und strahlender Sonnenschein, nee danke. Gut, davon hatten wir diesen Sommer auch nicht viel.

    Ein wenig dauert es noch, bis sie richtig reif sind. Dann werde ich welche Pflücken und Saft kochen. Den brauche ich nicht nur für eventuelle Erkältungen, sondern auch für Don’t fly Drunk, das Dessert, das es meistens zu Samhain bei uns gibt. Rezept schreibe ich gesondert auf, aber es ist auch im Jahreskreisbuch vorhanden.

    Heute war wieder Brotbacktag. Diesmal ist es ein Schwarzkümmel-Sesambrot mit Ahornsirup-Cayenne-Kruste geworden. Habe ich so das erste Mal ausprobiert. Der Teig ist eine Mischund aus Weizenvollmehl und 550er, Hefe, Salz und Wasser.