Mabon
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Happy Mabon

Heute ist also die Herbst Tag- und Nachtgleiche, das 7. Fest im Jahreskreis und das 2. Erntefest. Ich schrieb ja bereits, dass ich mit meinem Mann bereits am Wochenende gefeiert habe. Heute wird es trotzdem noch einen Apfelkuchen geben und einen schönen Spaziergang haben wir auch schon gemacht.

Vor einigen Tagen überkam mich das Gefühl, ich sollte mal fragen, welches Tier mich bis zum Herbst 2026 begleiten will. Ich war denn doch ein wenig überrascht, als der Seehund auftauchte. Ich meine figurmäßig passen wir gut zusammen, aber ansonsten müssen wir uns noch anfreunden. Sicher er steht für Anpassung und Flexibilität, für Gefühle und Träume. Wie gesagt, wir müssen uns näher kommen. Die nächste schamanische Reise geht also zu den Seehunden. Auch wenn ich auf Anhieb nicht weiß, was er mir sagen will, so hatte ich doch das Gefühl das es richtig ist, die Bekanntschaft zu pflegen.

So, nun gehe ich Apfelkuchen essen und spinne ein wenig weiter an meinem Netz. Wie so oft habe ich eine Menge Pläne, doch heute ist noch einmal ein freier Tag.
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Vorbereitungen auf Mabon

Heute war ein richtig schöner Herbsttag. Die Sonne schien und endlich konnte ich mich in den Garten aufmachen. Einiges an Arbeit hatte sich dort angesammelt. Vieles musste zurückgeschnitten werden, die Kastanie hatte bereits reichlich Laub verloren und zwischen den Pflaster spross das Kraut. Nun sieht es wieder recht schick aus. Da ich gerade so in Schwung war, habe ich auch gleich die anderen Mabon-Vorbereitungen angegangen. Es soll Krautflecken geben und so habe ich einen Schmortopf aus Weißkohl, Möhren, Zwiebel und Sonneblumenhack gemacht. Letzteres lag bereits über Nacht in einer Marinade, damit es schön würzig und rauchig ist.

Da ich gerade so in Schwung war, habe ich auch gleich noch die Wohnung geputzt. Morgen muss ich nur noch einen Apfelkuchen backen und einen Marzipanaufstrich fürs Sonntagsfrühstück fertig machen. Wir werden wie gesagt bereits Samstag und Sonntag feiern. Wenn das Wetter hält machen wir einen Ausflug. Wenn es nicht zu einer längeren Strecke einlädt, mache ich einen Schwellengang und eine schamanische Reise zu meinem Krafttier, das mich 2026 begleiten will. Dazu aber morgen mehr.
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Die Fülle feiern

Die Karte 3 – die Herrin, im Tarot, hier ist sie aus dem Druid Craft Tarot, zu dem es mich gerade einmal wieder sehr zieht, verkörpert für mich den Geist von Mabon. Die Getreideernte ist getan, eine Fülle von Früchten, die nicht nur nährt, sondern auch die Hoffnung auf die Ernte im nächsten Jahr in sich trägt. In den meisten Tarots wird die Herrin als Schwangere dargestellt. Sie trägt bereits das Sonnenkind in sich, das zur Wintersonnenwende wieder geboren wird.

Vieles im Garten ist bereits verblüht, aber die Gladiolen sind noch da, wie auch die Sonnen- und Ringelblumen und einige andere. Die Christrosen bekommen bereits Knospen, so wird auch, wenn das meiste Grün verschwunden ist, noch etwas blühen. Nächsten Monat werde ich Tulpenzwiebeln kaufen und setzen.

Das es nun draußen rauer wird, führt dazu, dass es drinnen mehr zu tun gibt. Ich habe meine Schreibprojekte eingerichtet und verziehe mich oft zum Schreiben in die Küche. Dort ist es fein hell und während ich arbeite steht ein Brotteig auf der Küchenzeile und geht munter vor sich hin. In diesem Fall ist es ein Weizenvollkornbrot mit Hanfsamen und Chilli.
Ich schreibe gerne in der Küche. Einmal habe ich da kein Internet, außer übers Telefon, und zum anderen vereinen sich hier meine Leidenschaften. Schreiben, Kochen und Träumen. Es ist der Kreativraum der Wohnung.
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Vorbereitungen auf Mabon

Am nächsten Montag ist bereits das 2. Erntefest. Mabon, die Herbst Tag- und Nachtgleiche.
Dass es nun Herbst ist, lässt sich nicht mehr bestreiten. Es ist kühl morgens und die letzten Tage hat es ordentlich geregnet und gestürmt. Die Farben und das Licht haben sich schon deutlich verändert und auch der Drang nach innen, bei mir jedenfalls, wird stärker.

Meine Tageskarte kam da sehr passend. Die Hohepriesterin sagt, zieh dich vom äußeren Trubel zurück. Lausche in dich hinein.

Das 2. Erntefest ist der Fruchternte gewidmet und da gibt es gerade reichlich zu feiern. Trauben, Äpfel, Birnen und diverses Gemüse, steht täglich im Überfluss auf dem Tisch. Vieles muss verarbeitet werden, damit es auch im Winter weiter Leckeres und Erinnerungen an die Tage der Fülle gibt. Es ist auch die Zeit um Saat zu sammeln, die Hoffnung auf die Fülle des nächsten Jahres.
Ich weiß noch nicht genau, wie ich Mabon feiern werde. Sicher hängt es davon ab, wie das Wetter ist. Aber sicher ist, dass es ein leckeres Essen geben wird.





