Druidcraft

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    Imbolc

    Das zweite Fest im Jahreskreis steht vor der Tür. Imbolc, die Zeit des Werdens. Nach dem langen Winter (und dem noch längeren Januar) beginnt es sich zu regen und das erste Grün wird zaghaft sichtbar. Es ist so eine hoffnungsvolle Zeit. Die Tage werden nun deutlich länger und die Sonne wird stärker.

    Wenn ich zurück in Kiel bin, werde ich mich auch gleich, nachdem ich mich ordentlich ausgeschlafen habe, um den Garten kümmern. Darauf freue ich mich fast so sehr, wie aufs Schreiben, auf mein Bett und Viktor. Gut, der kommt nun erst einmal hierher, aber es ist nicht dasselbe wie zu Hause. Gleichzeitig weiß ich, dass ich die Mädchen total vermissen werde. Am liebsten würde ich Jenni und die Kinder einpacken und mit nach Kiel nehmen. Aber das wird wohl nichts, weil Jenni nun einmal nicht aus Hamburg weg will. Doch ich denke, dass sie Ende Februar kommen werden, um Carlos zu holen. Der dürfte bis dahin seinen Winterschlaf beendet haben und froh sein, wieder in sein Terrarium zu ziehen.

    So, nun aber schnell noch mal Staubsaugen und dann kann Viktor kommen. Die Mädchen haben heute und morgen schulfrei und das haben wir mit einem ausgiebigen, gemeinsamen Frühstück gefeiert.

    Ich wünsche alles ein schönes Imbolc und feine Träume von Sonnentagen.

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    Happy Jul

    Wintersonnenwende, nun wird es wieder heller. Gestern Nacht habe ich die Dunkelheit noch einmal gefeiert. Einfach still im Dunkeln sitzen und auf die Welt lauschen. Ich habe das Jahr noch einmal Revue passieren lassen, nicht nur das persönliche, sondern auch das politische und habe meine Schlüsse daraus gezogen und eine Feinjustierung vorgenommen, wie ich zukünftig mit Informationen, Angst und so weiter umgehen möchte. Ob es gelingt werden wir sehen.

    Dieses Jahr gibt es keine große Deko, nur ein paar Efeuranken und eine Horstensienblüte habe ich reingeholt. Efeu ist ein Immergrün und mit der Unterwelt verbunden und Hortensien, weil sie einfach in jedem Station etwas Schönes haben. Kerzenlicht und Räucherwerk sind ohnehin ganzjährig im Einsatz.

    So, dass war es erst einmal. Ich denke es wird hier ein wenig ruhiger werden, denn vieles was gerade in mir vorgeht, ist noch nicht spruchreif. Ich kann es einfach nicht richtig in Worte fassen … also noch nicht!

    Gerade kam passend zum Tage ein Julgeschenk, das eigentlich erst nach Weihnachten geliefert werden sollte. Ich freue mich so, denn das habe ich mir wirklich sehr gewünscht. Danke Birgit.

    So, nun wünsche ich allen ein frohes Jul, Weihnachten, was immer ihr feiert und ein wundervolles 2024. Ich denke zwar, dass das kommende Jahr einiges unangenehme im Gepäck hat, aber eben auch das Potential zur Veränderung, es liegt an uns. Dieser Tage denke ich oft an diesen Spruch:

    Ich weiß nicht ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber ich weiß, dass es anders werden muss, damit es gut werden kann!

    unbekannter Verfasser

    In diesem Sinne nutzen wir die Chance

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    Julvorbereitungen

    So viel wie möglich selbstmachen ist weiter voll im Trend hier. Heute waren Zitronen im Angebot und so habe ich noch eine kleinere Partie Zitronen-Ingwer-Gelee gekocht. Das mag ich sehr gerne.

    Ansonsten geht es schwer auf Jul. In der Stadt merkte man es bereits. Es wird hektischer in den Geschäften. Aber ich muss nun auch nichts mehr besorgen. Die frischen Sachen holt Viktor am Donnerstag oder Freitag und großes Brimborium machen wir nicht. Es gibt den typischen Nudelauflauf und das war es.

    Mit Jul enden denn auch meine Raunächte. Es waren die unspektakulärsten und gleichzeitig effektivsten, die ich jemals durchgemacht habe. Diesmal waren es nicht die großen Erkenntnise, sondern es war eher, dass alles was ich mir so erarbeitet habe sich auf den richtigen Platz sortiert hat. Was fein ist. Sicher ist immer noch vieles was Unruhe in den Alltag bringt, aber ich bin in letzter Zeit in der Lage allem ruhiger zu begegnen und auch einfach mal zu vertrauen, dass alles gut wird.

    Das Video von Terri Conroy fand ich sehr schön. Sie erzählt da von der Cailleach, der Alten des Winters.

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    Fast Halbzeit

    Nun sind die ersten drei Wochen meiner alternativen Raunächte fast rum. Und ist muss sagen, sie waren sehr spannend. So einiges hat sich rauskristallisiert, eine wichtige Entscheidung ist gefallen und ich habe das Gefühl, dass ich auf einem guten Weg bin. Durch die Dunkelheit habe ich mich nun gewühlt und nun sind die nächsten drei Wochen dem Licht gewidmet. Da wird das integriert, was neu hinzugekommen ist und das kompostiert, was ich aussortiert habe.

    Kurz hatte ich überlegt wieder Tarotberatungen anzubieten, bin aber zu dem Schluss gekommen, dass diese Zeit vorbei ist. Also werde ich mich auf das Schreiben konzentrieren und darauf Leser:innen für meine Sachen zu finden.

    Beibehalten werde ich auch das Rezensieren. Das macht mir Spaß und ich lese nun mal gerne. Das nächste Buch, das ich besprechen werde, sind die sehr schön aufgemacht Sagas aus dem Alten Irland, die bei Kröner erschienen sind.

    Eine Änderung wird es aber auch für die Rezensionen geben, die werden zukünftig auf Kabras-Crossroads.de erscheinen.

    Ansonsten ist es heute ruhig, es ist kalt geworden und ich habe es mir gemütlich gemacht. Eine Kerze brennt und nachher gibt es Spaghetti in Gorgonzola Sauce.

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    Ernsthaft

    Heute Morgen habe ich gezaubert. Ich schrieb ja bereits, dass ich die nächsten zwölf Monate versuchen will genug zu verdienen um vom Amt unabhängig zu sein. Um meinen Wunsch zu manifestieren, habe ich heute Morgen ein Zauberbündel für Erfolg gebastelt. Das liegt nun auf meinem Altar, bis die Kräuter richtig trocken sind, dann kommt es in meinen Kartenkiste und in zwölf Monaten wird es aufgelöst.

    Natürlich ist so ein Charmbag keine Garantie, es ist eher eine Wunschverstärkung und eine Bestätigung der eigenen Ernsthaftigkeit. Zwölf Monate sind lang und man vergisst schnell die Querelen mit den Ämtern, wenn es erst einmal läuft. Und ja, da sind die Stimmen in meinem Kopf, die flüstern: Was bildest du dir eigentlich ein? Das wird doch nichts! Weißt du eigentlich wie gering die Chance ist, dass du es schaffst? Ja, weiß ich und nun seit ruhig, ich habe zu tun.

    Es wird deutlich kälter. Sogar Frost habe ich in der Wetter-App angekündigt gesehen. So ein schönes Gefühl, dass es warm ist in der Bude und das ganz ohne Holz- und Kohlenschleppen. So, nun habe ich zu tun. Wir haben gestern Äpfel von Freunden bekommen und so soll es heute einen Apfelauflauf mit Vanillesauce geben.

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    Fleißig

    Das Foto ist von gestern. Heute bin ich nicht draußen gewesen. Es war den ganzen Tag windig und regnete. Der Regen hält nun auf, aber jetzt bin ich zu müde zum Rausgehen. Gleich werde ich mal mal ums Abendessen kümmern und dann zu Bett, denn ich bin ganz schön geschafft. Tatsächlich habe ich heute eine Menge geschrieben und so langsam bekomme ich eine Vorstellung von der Welt, in der meine Tabea Rubens sich bewegt.

    Dies Raunächte laufen so ganz anders, als die letztes Jahr. Es ist einerseits als habe ich noch ein stückweit mehr zu mir gefunden. Dabei mache ich eigentlich kaum etwas von dem, was ich mir vorgenommen habe. Meine tägliche Meditation findet komischerweise im Schreiben statt. Da tauche ich tief ein und erlebe, dass was am Schönsten ist, richtig im Flow sein.

    Nun aber Abendessen und dann will ich ein wenig lesen.

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    Computerkämpfe

    Es war ein wenig ruhig hier, was dran lag, dass ich einmal mehr mit einem meiner Rechner im Clinch lag. Doch nach harten Verhandlungen haben wir uns geeinigt, mal sehen, wie lange es hält. Das kommt halt dabei raus, wenn man nicht den bequemen Weg geht, sondern auf einige Vorteile von Win oder Mac zugunsten von Linux verzichtet. Läuft alles ganz großartig, bis auf das eine Windowsprogram, das man halt nicht unbedingt braucht, aber auf das man ungern verzichten würde. Wenn denn noch ein Rechner beschließt ausgerechnet unter der Linux Distribution, die ein reibungsloses Arbeiten im besagtem Programm erlaubt, Schwierigkeiten mit dem WLAN zu haben, wird es ärgerlich. Doch wie auch immer, nun bin ich wieder aus dem Linux Dschungel aufgetaucht. Sicher, ich könnte einfach wieder Windows installieren, habe ich zwischendrin auch mal, finde es aber nur wenig verlockend.

    Meine Tageskarte stammt aus dem Keltischen Pflanzenorakel. Färberwaid steht hier für kriegerische und bardische Fähigkeiten. Also bedeutet es wohl, dass ich ab Morgen endlich wieder arbeiten kann. Die griegerischen Fähigkeiten brauche ich wohl für das Amt für Grundsicherung. Mal sehen!

    Also ist wohl keine schlechte Idee, sich mit Vitamin C zu stärken. Kann man nie genug von haben.

    Alles Liebe

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    Winterträumen

    Winterdreaming! Winterträumen! So hat Terri Conroy, in ihrem Youtube Video die Zeit, die nun vor uns liegt genannt. Ich finde es sehr stimmig. Daher habe ich den Begriff mal übernommen. In diese Zeit gehört für mich Stricken. Besonders Socken, die gehen so schön schnell und seit ich kapiert habe, wie man die Käppchenferse verstärkt strickt, bin ich jedes Mal ganz stolz auf mich, wenn ich die fertig habe. Diese hier sind eher nicht für den Winter, sondern bereits fürs Frühjahr, denn sie sind aus Baumwolle. Schoppel Zauberball Cotton heißt die Wolle und da konnte ich nicht wiederstehen. Diese Socken sind für mich, aber egal ob für mich oder andere, beim Stricken visualsiere ich Schutz und gute Wünsche für den Träger, die Trägerin. Ebenso beim Backen.

    Letzten Montag war bei Tea with a Druid Isla Macleod zu Gast. Die Gute hat ein Buch über Rituale geschrieben und mich sehr zum Nachdenken gebracht. Ich liebe Rituale und halte sie für wichtig. Das Bild auf dem Foto habe ich zum Beispiel gemalt, nachdem ich meine letzte Mens hatte und als es fertig war, habe ich ein kleines Ritual gemacht und ein Stück Stoff, mit etwas Blut von einer meiner letzten Blutungen, in einer Muschel verwahrt, die auf meinem Altar liegt. Aber neben den verschiedenen Lebensabschnitten, finde ich es auch schön, die Jahresfeste mit einem kleinen Ritual zu begehen. So wird zum Beispiel zu Samhain die Wohnung richtig gründlich geputzt, weil ein neues Jahr beginnt und man schließlich nicht den alten Dreck mit ins Neue nehmen will.

    Ein wichtiges Ritualelement ist für mich Dankbarkeit. Irgendjemand sagte mal, der ideale Zustand bei spiritueller Arbeit, sei der, wenn sich Segnen und Gesegnet sein, die Waage halten. Grob vereinfacht, wenn Geben und Nehmen im Gleichgewicht sind.

    Meine Tageskarte stammt aus dem Keltischen Tierorakel und heute ist es die Eule, Cailleach -oidche, Cailleach (gesprochen: Kal yach) ist auch die Bezeichnung für die Weise Alte, die Winterhexe. Die Eule steht für Weisheit, für hinter den Schleier und in der Dunkelheit sehen. Gefällt mir gut.

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    Samhain

    Gesegnetes Samhain euch. Nun ist das spirituelle Jahr rum und ein neuer Zyklus beginnt. Für mich damit und ich freue mich auf die nächsten Wochen, die wahrscheinlich ein wenig anstrengend werden, aber das ist auch gut so. Man sollte sich immer mal ein wenig vom Außen zurückziehen und die inneren Welten erforschen. Dabei geht die Arbeit natürlich weiter, keine Frage. Aber alles einen Gang langsamer und mit vielen Pausen zum meditieren. Auch steht an, die eine oder andere Gewohnheit zu durchbrechen. Es sind Kleinigkeiten, zum Beispiel das Kaffeetrinken zum Frühstück, das wird nun für einige Zeit durch Kräutertee ersetzt. Es geht da nicht um gut oder schlecht, gesund oder ungesund, nur darum Muster zu durchbrechen und so Abhängigkeiten zu vermeiden.

    Aber erst einmal wird heute der Ahninnen gedacht. Den Apfelkuchen, den ich gestern nicht mehr fertig bekommen habe, habe ich heute morgen gebacken. Gibt es nachher zum Nachtisch. Dann ist heute Abend um 21:00 MEZ die Meditation für den Frieden, in die ich mich unbedingt einklinken will. Es ist eine weltweit angedachte Sache und auf vielen Plattformen wurde dazu eingeladen sich zu beteiligen.

    Habt einen schönenTag, was immer ihr feiert oder auch nicht feiert.

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    Manchmal kommt es anders

    Der Morgen begann mit einem Schock. Kein Geld auf dem Konto! Wenn man lange genug beim Jobcenter ist, ist in solchen Fällen nicht der erste Gedanke: Ach, kommt wohl im Laufe des Tages, sondern, was haben die nun wieder verbaselt. Zu mal es ja das letzte Mal ist, dass ich von deren Seite Geld bekomme. Diesmal jedoch kam es noch im Laufe des Tages und es war ja nicht so, dass ich nichts mehr in der Börse hatte, aber der Gedanke an Rückbuchungen und eventuelle Auseinandersetzungen mit dem Amt der Ämter ist nun mal alles andere als entspannend.

    Zuhause denn Einkäufe auspacken, Frühstück und vegetarische Bolognese kochen. Kaum hatte ich angefangen das Gemüse zu schnippeln, rief ein Freund an und fragte, ob er auf einen Tee kommen könne. Da wir uns lange nicht gesehen haben, habe ich zugesagt und wir haben uns unterhalten, während ich am Kochen war. Nach seinem Besuch habe ich dann noch den Teig für ein Hafer-Hirse-Brot angerührt und der geht jetzt und wird dann abgebacken. Den Apfelkuchen habe ich auf Morgen verschoben. Jetzt muss ich mich erst einmal erholen.

    Ach ja, feine Post kam auch noch. Ein feines kleines Büchlein, sehr schön aufgemacht. Als ich reinsah, dachte ich sofort: Die gute Maria hat genau das Buch geschrieben, was ich im Kopf hatte, nur halt auf englisch. Macht nichts, ich hatte ja schon beschlossen, kein Jahreskreisbuch zu machen, sondern stattdessen hier darüber zu schreiben.