Behördenspaß

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    Schnee und noch mehr Schnee

    Als es Anfang der Woche zu schneien begann, dachte ich noch. Na zwei drei Tage, dann taut es wieder. Aber nein, heute schneit es nahezu ununterbrochen und die Stadt ist im Slow-Motion-Modus. Auch ich musste mich heute nach draußen begeben und einkaufen gehen und ich muss sagen, ich habe es genossen.

    Sehr dankbar war ich allerdings für meine Wanderschuhe, die ich einmal gekauft und dann kaum getragen habe, weil ich halt nicht viel wandern war, dieses Jahr. Auch sind sie für den Sommer zu schwer und zu warm. Doch für das momentane Wetter ideal.

    Doch es war auch anstrengend, besonders da mich die letzte Woche arg gebeutelt hat. Es gab diverse Nervereien mit der Umstellung von Bürgergeld auf Rente + Grundsicherung und meine finanzielle Lage ist so, dass nun wahrlich nichts schiefgehen darf, weil sonst alles zusammenbricht. Doch fürs erste es alles geklärt und so langsam aber sicher komme ich zur Ruhe und hoffe wirklich, dass es erst einmal so bleibt. Natürlich kam ich bei dem Nervkram nicht zum Arbeiten und die nächsten beiden Tage wird es wohl nicht wirklich was werden. Heute will ich ausruhen, Morgen muss ich dringend die Wohnung machen und Sonntag kommen die Kinder.

    Aber die Orangenmarmelade ist fertig und das Rezept hier nachzulesen:

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    Laubharken

    So langsam ist es wieder so weit. Mein tägliches Workout für die nächste Zeit: Laubharken. Eine Tätigkeit, die ich sehr genieße. Die Kastanie und die Holunderin werfen bereits gut Blätter ab. Wenn die durch sind, folgt die Hasel. Also werde ich erst einmal zu tun haben. Ich harke gerne Laub, mag das Geräusch des Rechens und den leicht moderigen Geruch des feuchten Laubes. Ein wenig schade ist es, dass ich keine Verwendung für die Kastanien habe. Es sind einfach zuviele.

    Aufgewachsen bin ich im größten geschlossenen Baumschulgebiet der Welt. Man glaubt es nicht, aber als das galt Pinneberg seiner Zeit. Neben Rosen gab es ja auch die üblichen anderen Baumschulen und als Kinder haben wir Kastanien, Eicheln und Bucheckern gesammelt und bei denen für ein paar Pfenninge abgegeben. Selbstverdientes Geld, das denn ein Loch in die Tasche brannte und schnell unter die Leute musste. Es gab gar Leckeres zu erstehen. Streuselschnecken, Franzbrötchen oder manchmal reichte es sogar für ein Donald Duck Heft.

    Es scheint ich werde alt. Nostalgische Erinnerungen an Kindheitsherbste und eben wurde ich, sehr nett, wie eine etwas verwirrte alte Dame behandelt. Ich musste etwas mit der Krankenkasse klären, besser gesagt nachfragen, wo ein angefordertes Formular bleibt. Die Frau bei der Hotline hat mir erklärt, dass es über das Internetportal sehr viel schneller geht, sie aber verstehen kann, dass es für ältere Leute nicht einfach ist. Meinerseits habe ich ihr, ebenfalls sehr nett, erklärt, dass ich sehr wohl in der Lage wäre ein Internetportal zu bedienen, denn über solches habe ich besagtes Formular ja angefordert, nur leider keine Rückantwort behalten. Nun warte ich darauf, dass mir jemand über die Straße hilft. Das Alter scheint ja einiges in Petto zu haben.

    Die heutige Tageskarte mag ich. Die Prinzessin der Schwerter. Einen Schritt zurück treten und eine objektive Perspektive einnehmen.